Dienstag, 29. Januar 2013

Anleitung: T-Shirt mit Öffnung zum Stillen


Einige von Euch wollten auch wissen, wie und wo denn die Stillöffnung in diesem (und diesem) T-Shirt versteckt ist und wie ich das denn genäht habe...
Dazu muss ich erst mal sagen, dass die Idee nicht von mir stammt, ich hab sie von einem gekauften Umstands-/Stillshirt "geklaut". Ich erkläre aber (oder versuche es) gerne, wie ich einen normalen T-Shirt-Schnitt verändert habe, um diese Ausschnitt-Variante zu nähen:


Ich hoffe, meine Anleitung ist verständlich! Wenn es Fragen gibt, bitte melden!
Hier könnt Ihr die Anleitung auch herunterladen, dann ist sie hoffentlich leserlicher. Die liebe Sindy hat übrigens ihr Schnitteil für das überkreuzte Oberteil eingescannt und stellt es zum Download zur Verfügung. Das Schnitteil muss nur noch an den Ärmelausschnitt Eures jeweiligen T-Shirt-Schnitts angepasst werden. Danke, Sindy!

Montag, 28. Januar 2013

Anleitung: JERSEY-WENDEROCK


Viele von Euch wollten wissen, wie ich den Jersey-Wenderock genäht habe, den ich hier und hier gezeigt habe.
Endlich hab ich es geschafft, eine Anleitung für Euch zu schreiben. Jedenfalls hoffe ich, dass sie leserlich (und verständlich) ist, aber schöner konnte ich nicht zeichnen und malen mit dem Baby in der Bauchtrage...


Anmerkung:
- Die Maße für a und b können erst bei der Anprobe genau festgestellt werden und hängen auch davon ab, wie dehnbar der Jersey ist - im Zweifelsfall also lieber etwas größer zuschneiden und später enger machen.


Anmerkung:
ad 4.) Wenn der Bund noch zu weit ist, einfach enger nähen, bis er wirklich gut sitzt und nicht rutscht.


Anmerkungen:
- ad 7.) Wenn man die Röcke so aufeinander steckt, dass die Taschen einmal auf der einen und einmal auf der anderen Seite sind, liegen sie beim fertigen Wenderock nicht übereinander und tragen nicht auf.
- ad 8.) Dabei am besten die Nahtzugaben am Bund des einen Rocks nach oben und die des anderen nach unten legen, damit es nicht zu wulstig wird.


Viel Spaß beim Nähen!
Wenn es noch Fragen gibt, bitte melden, ich ergänze diesen Post dann nachträglich!

Freitag, 25. Januar 2013

Gedanken übers Bloggen - und Alltagsbilder

Vor einigen Tagen ist herzekleid zwei Jahre alt geworden. So lange (mir kommt das lange vor) blogge ich nun also und hab in dieser Zeit viele, ganz unerwartete Erfahrungen gemacht.


Niemals hätte ich mir gedacht, dass ich auf diesem Weg so viele nette Menschen kennlernen würde! Über Kommentare und teilweise auch lange, persönliche e-mails sind mit einigen andern Bloggerinnen enge Kontakte entstanden, um nicht zu sagen Freundschaften. Das erstaunt mich noch immer, ich finde es aber auch einfach sehr nett und sehr schön.
Auch sonst habe ich von meinen Lesern viele schmeichelhafte, freundliche und wohlwollende Rückmeldungen bekommen - das ist nicht nur gut für mein Ego, das bestärkt mich auch darin, weiter zu machen.
Begonnen hab ich mit dem Bloggen, weil ich es toll fand, dass Leute ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit anderen teilen und z.B. Anleitungen und Tutorials ins Netz stellen. Durch solche Tutorials hab ich nähen gelernt (und noch vieles andere), und irgendwie hat mir der Gedanke gefallen, vielleicht auch selbst andere inspirieren zu können. Ich hoffe, das gelingt mir hin und wieder; das wäre, neben der reinen Dokumentation dessen, was ich so werkle, und eben jener Bestätigung, die ich durch meine Leser erfahre, ein schöner und wünschenswerter Effekt meines Blogs!


In den letzten zwei Jahren hab ich aber auch gemerkt, dass Bloggen ganz schön viel Arbeit bedeutet oder jedenfalls bedeuten kann. Halbwegs regelmäßig (und "mit Inhalt") zu posten, nimmt doch recht viel Zeit in Anspruch, aufwändigere Beiträge zu schreiben, wie z.B. eine Anleitung zu erstellen, natürlich noch viel mehr. Ich mache das aber gerne, Bloggen ist ja eines meiner Hobbies, also bin ich durchaus bereit, Zeit damit zu verbringen. Nur ist die Zeit eben nicht immer da - gerade jetzt, wo mein Baby noch so klein ist. Manchmal ist es eben besser, den Computer nicht hochzufahren und mal Pause zu machen. Dass sich dann manchmal im Hinterkopf eine Art schlechtes Gewissen einschleicht, gebe ich zu. Irgendwie geht es ganz schnell, dass man sich verpflichtet fühlt, wieder mal zu posten und zu kommentieren, oder? Außerdem hab ich doch das Gefühl, dass man "dran bleiben" muss und ständig präsent sein, um in der Fülle der Blogs nicht unterzugehen und Leser zu gewinnen bzw. zu behalten. Aber da beginnt die Sache doch, zwanghaft zu werden und wenn ich etwas nicht will, dann das! Das Bloggen soll mir Spaß machen, aber mit Sicherheit keinen Stress! Ich möchte also ganz bewusst versuchen, mir selbst, was herzekleid betrifft, keine Pflichten aufzuerlegen. Wenn es eine Zeit lang mal weniger Beiträge gibt, dann ist das eben so. Ganz ehrlich, die Welt geht daran nicht zugrunde, auch ohne meine Ergüsse gibt es mehr als genug Inspiration auf so vielen anderen Blogs! Da sollte man sich selbst vielleicht einfach nicht zu wichtig nehmen und die ganze Sache mit etwas weniger Ernst betreiben. :-)


Apropos: Ich bin ja ziemlich perfektionistisch veranlagt. Kein Wunder also, dass ich eigentlich gerne nur perfekte Fotos auf herzekleid zeigen würde, ganz viele tolle Anleitungen schreiben usw. Aber das klappt eben nicht. Ich bemühe mich durchaus, schöne Fotos zu machen, habe aber weder Zeit noch Equipment und Requisiten (noch Lust), jedes einzelne Foto zu "stylen". Fast alle meine Essens-Fotos nehme ich an z.B. derselben Stelle, vor demselben Hintergrund auf (auf einem Schneidebrett aus Holz und vor der Balkontür, da ist das meiste Licht) - auf anderen Blogs sehe ich beispielsweise Gebackenes jedes Mal auf einem anderen Teller, in ein Stilleben eingebettet, mit frischen Blumensträußen umgeben, vor jeweils anderen Hintergründen, perfekt ausgeleuctet etc. präsentiert. Solche Bilder sind sicher sehr ansprechend, ich schaffe es aber nicht, sie zu machen. Das muss aber vielleicht auch nicht sein, solange meine Fotos halbwegs ästhetisch und scharf sind, und das, was sie zeigen sollen, erkennbar ist. 


Was ich auch nicht schaffe, ist es, bei allen, die bei mir kommentieren und mitlesen, zurück zu kommentieren und zu lesen. Das tut mir oft Leid, weil ich immer wieder sehr spannende und schöne Blogs entdecke und mir sicher bin, dass hinter all den "Fremden aus dem Internet" oft sehr nette und interessante Personen stecken, die es lohnen würde, ein bisschen kennen zu lernen. Es liegt also nicht an Desinteresse und schon gar nicht an so etwas wie Arroganz, wenn ich beispielsweise Kommentare nicht bentworte.
Außerdem gibt es ja soooo viele Ideen, so viele Anregungen und Inspirationen, die täglich im Internet zu finden sind, manchmal zu viele. Da ist es oft schwierig, den Überblick zu behalten, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und darauf zu achten, dass die To-Do- bzw. die To-Sew-Liste eine realistische Länge behalten. Wie gesagt, es schadet oft gar nicht, mal eine Pause zu machen.

 
Ich habe auch erkannt, dass ich nicht immer alles auf meinem Blog zeigen muss, auch wenn es thematisch dazu passen würde. Ich kann ja auch mal was nähen ohne es zu fotografieren. :-) Und ich muss auch nicht immer bei jeder Mitmach-Aktion dabei sein. Die finde ich zwar prinzipiell sehr nett (und ich bewundere alle, die sich die Zeit nehmen, so etwas zu organisieren!), glaube aber auch, dass ein gewisses Maßhalten nicht schadet. Ich für mich habe mir - abgesehen vom Zeitfaktor - vorgenommen, nur da mitzumachen, wo es inhaltlich wirklich zu meinem Blog passt; um jeden Preis muss ich mich auch nicht verlinken.

Worüber ich auch viel nachgedacht habe, ist die Frage, wieviel Privates hier einfliessen soll, welche Fotos (z.B. von meinen Kindern) ich zeige, kurz, wie intim es auf herzekleid zugehen soll. Ich denke, dass ich für mich einen Mittelweg gefunden habe, der Persönliches zulässt, aber auch nichts zu Intimes preis gibt.
Auf jeden Fall finde ich es wichtig, mir darüber im Klaren zu sein, dass meine Leser sich ein Bild von mir machen, das eventuell nicht mehr viel mit der Realität zu tun hat oder eben nur einen kleinen Ausschnitt davon abdeckt.


Wie auch immer, das Bloggen ist  in den letzten zwei Jahren ziemlich wichtig für mich geworden, es macht mir sehr viel Spaß, und ich möchte sicher weiter machen. Wie genau, das weiß ich noch nicht, vielleicht ändert sich was, vielleicht bleibt es auch so - ich werde sehen, und zwar ohne Stress. 

 Meinen Lesern jedenfalls gilt ein großes DANKE!

Und welche Erfahrungen habt Ihr mit den Bloggen gemacht? 

Donnerstag, 24. Januar 2013

Nochmal Nachtrag:

Damit es auch alle finden, hier noch einmal kurz zum gestrigen Post:

Nachtrag:
Vielen Dank für Eure zahlreichen Kommentare, Euer Lob und Eure Fragen!
Eine Anleitung für den Jersey-Wenderock habe ich in Arbeit. Sollte großer Bedarf bestehen, erkläre ich auch noch mal genauer, wie ich die Stillöffnung in das Shirt genäht habe.
Eure Fragen (z.B. zur Overlock) versuche ich seit heute hier übersichtlich zu beantworten.  - Wer noch etwas  wissen will, meldet sich per e-mail oder Kommentar!

So, und jetzt schau ich weiter - hier ist wieder mal jemand krank geworden...

Mittwoch, 23. Januar 2013

MMM: Geringelt

Ha! Seit kurzem bin auch ich endlich stolze Besitzerin einer Overlock-Maschine! Jetzt habe ich noch mehr Lust zum Nähen :-)


Als "Testexemplar" hab ich ein T-Shirt genäht, nach dem selbstgebastelten Schnitt, nach dem auch das Sternenshirt entstanden ist. Auch das neue Ringelshirt hat eine versteckte Öffnung zum Stillen - die werden wir, zumindest wenn es nach meinem Sohn geht, auch noch ein Weilchen brauchen ;-).
Dazu trage ich den Wenderock aus Jersey, diesmal von der schwarzen Seite.

So. Mehr gibts dazu gar nicht zu sagen - außer dass ich mich in diesem Outfit wirklich sehr wohl fühle - deshalb schick ich Euch weiter zum MeMadeMittwoch, wo es auch heute wieder jede Menge Inspiration gibt!

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Nachtrag:
Vielen Dank für Eure zahlreichen Kommentare, Euer Lob und Eure Fragen!
Eine Anleitung für den Jersey-Wenderock habe ich in Arbeit. Sollte großer Bedarf bestehen, erkläre ich auch noch mal genauer, wie ich die Stillöffnung in das Shirt genäht habe.
Eure Fragen (z.B. zur Overlock) versuche ich seit heute hier übersichtlich zu beantworten.  - Wer noch etwas  wissen will, meldet sich per e-mail oder Kommentar!

Sonntag, 20. Januar 2013

12tel Blick - Januar



Schon in diesem Post habe ich auf Tabeas schönes Fotoprojekt 12tel Blick hingewiesen - jetzt endlich hab ich mich für ein Motiv entschieden, d.h., eigentlich für zwei.



Ich bleibe bei einer Ansicht (auf die Schafweide) von hier, von einem meiner Lieblingsorte. Allerdings ist dieser Ort für mich nicht so praktisch zu erreichen. Einmal im Monat sollte es zwar zu schaffen sein, trotzdem möchte ich noch ein zweites Motiv ein Jahr lang fotografieren:


Das hier ist eine Allee im Stadtpark, gar nicht weit weg von unserer Wohnung; hier komme ich wirklich oft her.
Ich kann mir vorstellen, dass sich hier übers Jahr sehr viel tut - nicht nur die Pflanzen verändern sich, im Sommer ist auch gewöhnlich jede einzelne Bank besetzt, usw... Mal sehen, ich stell mir das ganz spannend vor.

Viele andere interessante Januar-Fotos findet ihr hier!

Dienstag, 15. Januar 2013

Königstochter

Am heutigen Creadienstag wartet etwas ganz Untypisches darauf, unter meine Nähmaschine zu kommen. Gold!? Pink?!


Der Grund dafür ist, dass das Töchterlein sich zu Fasching als Prinzessin verkleiden möchte. Die Bitte nach einem selbstgenähten Kleid erfülle ich gerne. Beim gemeinsamen Streifen durch das Stoffgeschäft konnten wir beide uns auch darauf einigen, dass eine Prinzessin nicht unbedingt in grässlichen Faschingsstoff aus reinem Plastik gehüllt sein muss, sondern dass auch himbeerrotes Leinen und eine altgoldene Borte durchaus märchenhaft, königlich und festlich sind. :-)


Der Schnitt für das Kleid ist wieder dieser (selbstgemachte), nur das Rockteil soll bodenlang werden. Eine Krone wird sich auch noch finden.

So, aber damit ich überhaupt noch zum Nähen komme, muss ich auch schon wieder weiter machen...
Danke übrigens für die vielen Kommentare zum Wenderock. Dem vielfachen Wunsch nach einer Anleitung komme ich gerne einmal nach - es wird nur ein bisschen dauern...

Mittwoch, 9. Januar 2013

MMM: Wenderock aus Jersey

Meine Nähzeit ist im Moment sehr begrenzt. Wenn ich erzähle, dass ich die Stoffe für diesen Rock im Oktober gekauft habe und erst vor ein paar Tagen mit dem Nähen fertig geworden bin, wisst Ihr vielleicht, was ich meine....
Dennoch: Ich habe einen neuen Rock und er ist toll! Wie wintertauglich er ist, werde ich heute mal mit doppelter Strumpfhosenlage testen - für den Frühling, den Sommer und den Herbst hab ich aber sicher schon einen neuen Liebling!


Sehr bequem ist der Rock - nämlich ganz aus Jersey. Und das Beste: Es ist ein Wenderock! Auf der anderen Seite ist er komplett schwarz gehalten und also noch leichter bzw. auch gut zu gemusterten Oberteilen zu kombinieren (Zeig ich mal an einem anderen Tag). Die grau getupfte Seite macht sich gut zu Einfärbigem.

Den Schnitt hab ich selbst erstellt - das Rockunterteil ist ganz leicht A-förmig (beim nächsten Mal vielleicht etwas mehr), mit aufgesetzten Taschen (ich brauche unbedingt Taschen bei meinen Röcken), oben gibt es einen Jersey-Bund.


Und hier noch mal mit meinem ständigen "Accessoire" ;-) Dass das Outfit meines Sohnes farblich zu meinem passt, ist aber Zufall...

So, und jetzt muss ich noch nachschauen, mit welchen tollen Outfits die anderen MMM-Teilnehmerinnen heute mitmachen. Hier geht's lang zu ganz viel Inspiration!

Sonntag, 6. Januar 2013

12 Fotos - Ich überlege....

Seit ich bei Tabea Heinicker vom »12tel Blick« gelesen habe, lässt mich die Idee - 12 Fotos, jedes Monat eines, immer aus derselben Perspektive aufgenommen - nicht mehr los; ständig bin ich auf Motivsuche.

Mein allererster Einfall war: Portraits! Oder Selbstportraits. Bestimmt mache ich auch für mich eine Fotoserie mit Bildern von meinen Kindern, für den Blog suche ich aber noch etwas anderes.

Der Herzliebste, den ich mit meiner Begeisterung angesteckt habe, hat vorgeschlagen, einen Verfallsprozess zu dokumentieren. Ein Stück Brot, einen Apfel verschimmeln und vergammeln lassen zum Beispiel. Klingt spannend, aber ich will dann doch nichts Verwesendes ein Jahr lang aufheben....


Endlos viele Motive bietet natürlich die Natur. Da musste ich gleich an einen meiner Lieblingsorte denken (alle Fotos in diesem Post sind dort aufgenommen, auch hier und hier taucht der Ort schon auf). Nicht weit von der Stadt entfernt kann man zwischen Wiesen und Weiden und durch ein kleines Waldstück spazieren, trifft Esel, Pferde, Ziegen, Schafe, Hühner, Enten und Kaninchen, und irgendwie fühle ich mich dort, egal was vorher war, immer gleich besser. 


Kein schlechtes Vorhaben also, mindestens einmal im Monat hierher zu kommen und ein Foto zu schießen. Praktischer bzw. weniger aufwändig wäre es natürlich, ein Motiv in meiner nächsten Umgebung auszuwählen - ich werde die Kamera z. B. mal auf den Weg zum Kindergarten mitnehmen. Mal sehen...

 

In der Zwischenzeit überlege ich mal, welches von den oberen Fotos mir am besten gefällt und ob sich eines für den »12tel Blick« gut eignet. Was meint Ihr?


Diese drei Fotos sind auch Favoriten...

Für welches Motiv ich mich schlussendlich entscheide, verrate ich dann gegen Ende des Monats, wenn Tabea alle Fotos sammelt.

Und wer macht noch mit?

Donnerstag, 3. Januar 2013

Zu Gast mit Lebkuchentiramisu

Ich freu mich sehr, heute bei Caro von den Naturkindern mit einem kleinen Beitrag zum Christmas Recycling zu Gast sein zu dürfen!



Auch sonst zahlt sich ganz ausgiebiges Stöbern auf Caros wundervollem Blog, in ihrem Buch oder ihrem Shop auf jeden Fall aus! Viel Spaß dabei!