Dienstag, 31. Dezember 2013

Kleine Glücksmomente



Was mich in der letzten Zeit glücklich gemacht hat:
  • Kleine, gebastelte Geschenke und ganz alleine geschriebene Briefchen von meiner Tochter.
  • Geschwister, die (kurz) tatsächlich friedlich miteinander spielen und mir die Hoffnung geben, auch tagsüber mal wieder etwas mit zwei Händen tun zu können - ohne ständig ein Baby Kleinkind am Arm zu halten.
  • Gemeinsam mit meinen Kindern Schafe und Ziegen zu streicheln und noch so manch anderem Getier zu begegnen, ihre und meine Freude dabei zu spüren.
  • Mir Zeit zu nehmen zum Lesen und nach Jahren eines meiner Lieblingsbücher wieder aus dem Regal zu holen, schon dabei Vorfreude zu spüren und dann jedes einzelne Wort zu genießen.
  • Mal mit dem Herzliebsten ganz alleine zu sein und ohne Kinder etwas zu unternehmen.
  • Ganz selten zumindest - aber immerhin - auch mal Mittagsschlaf halten zu können.

Ich hoffe, Ihr hattet alle wunderbare Feiertage.
Für das Neue Jahr wünsche ich allen, dass es ein gutes wird!

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Frohes Fest!

Was das Bloggen betrifft, ist bei mir gerade ziemliche Winterschlafstimmung eingezogen.
Auch gut.
Nach einer Pause geht es ja meist erfrischt wieder weiter (und der Pläne sind viele)...


Mit meiner Tochter bastle ich zur Zeit jedenfalls gerne verschiedene Papiersterne.
Tolle Anleitungen für schöne Sterne findet Ihr zum Beispiel hier oder hier, hier oder hier. Vielleicht sollen es aber lieber gefaltete Bäumchen sein? Oder diese Herztaschen, die machen sie doch auch in Bullerbü, ganz klar also, dass meine Tochter sie toll findet :-)

Also, ich bin dann noch mal ein bisschen am Basteln, Backen, Ruhe suchen, Gedanken ordnen und natürlich Nähen! ;-)

Allen, die hier vorbeischauen, wünsche ich ganz wunderbare Feiertage, mit viel Ruhe, Besinnlichkeit und Gemütlichkeit oder aber auch mit Jubel, Trubel und Feierlaune - eben jedem nach seinem Geschmack!  
Habt es gut und macht es Euch schön!

Dienstag, 10. Dezember 2013

Keksschalen aus Gemüsekistchen - und ein leckeres Rezept


Im Sommer hatte ich mehrere der kleinen Kartonverpackungen, in denen im Supermarkt die Cocktail-Tomaten verkauft werden (Ja, ich weiß, viel besser ist es eigentlich, Gemüse nicht verpackt, sondern auf dem Markt zu kaufen oder selber anzubauen.), gesammelt, weil die so ein praktisches Format haben und so schön stabil sind. 

Im Sommer vor zwei Jahren übrigens. 

Da dachte ich mir schon, dass sich diese Kistchen bestimmt gut bekleben lassen würden, um sie dann, so als weihnachtliches Mitbringsel, mit selbstgebackenen Keksen zu befüllen. 

Wurde nichts draus.

Aber als Osternestchen, hübsch beklebt und mit gefärbten Eiern oder Süßigkeiten befüllt, würden sich die Kistchen doch auch gut eignen!?

Ja. Bestimmt.   

...



Tja, aber jetzt!
Und wie zu vermuten, waren die Kartons eigentlich ganz schnell beklebt. Eines der Kistchen hatte ich vorsichtig auseinandergebaut und flach gedrückt, so hatte ich eine perfekt passende Schablone, mit deren Hilfe ich schön bedrucktes Papier zugeschnitten habe, an den Seitenrändern etwas länger. Mit ganz normalem Bastelkleber hab ich die Schälchen "tapeziert", die überstehenden Ränder gerade abgeschnitten (so, dass sie mit der Kartonkante abschließen), und fertig!


Tatsächlich hab ich sogar noch Kekse gebacken und eines der Schälchen schon verschenkt. (Die anderen noch nicht, denn die Kekse waren zu schnell auch schon wieder alle aufgegessen.) 
Vor dem Einfüllen der Kekse hab ich die beklebte Schale übrigens noch mit Butterbrotpapier ausgelegt, damit die Kekse keine Fett- oder Schokoflecken hinterlassen und das Schälchen noch öfter benutzt werden kann. Wenn die Beschenkte alles aufgegessen hat, könnte sie schließlich alles Mögliche da einfüllen wollen - von Schmuck über Stifte bis zu ihrem Schlüsselbund oder was auch immer man eben so ablegen aber doch wiederfinden möchte...


Und hier mein Lieblingsrezept für adventliche Kekse:


Orangen-Walnuß-Stangerl:

125g Dinkelvollkornmehl und 125g Weizenmehl mit 100g gemahlenen Walnüssen (Haselnüsse oder Mandeln sind auch gut) und einer Prise Salz vermischen.
125g Honig, die abgeriebene Schale einer Bio-Orange, 70g feingehackte Aranzini auf die Mehlmischung geben. 200g Butter in kleinen Stückchen (Flöckchen) darüber verteilen und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Kleine Portionen vom Teig abstechen und ca. 5 cm lange Stangerln formen.

Bei 180° im vorgeheizten Backrohr ungefähr 15-17 Minuten backen, die Kekse vollständig auskühlen lassen.

150g Zartbitterschokolade mit einem Schluck Milch im Wasserbad schmelzen, die Stangerln an beiden Enden eintunken.


Ich wünsche Euch allen eine schöne, gemütliche Zeit, und schau noch mal beim Upcycling Dienstag und beim Creadienstag vorbei.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Mein Entwurf für eine Weihnachtskarte

Ich konnte nicht widerstehen.

Bei Luloveshandmade gibt es zur Zeit eine Verlosung oder besser gesagt, einen Wettbewerb. Wer (noch bis 8.12.) einen Entwurf - mit der Hand gezeichnet oder mit dem Computer erstellt - für eine weihnachtliche Illustration einreicht, gewinnt möglicherweise ein Illustration-Tablet von Wacom. Der zweite und der dritte Sieger werden auch noch beschenkt, mit Drucken ihrer Entwürfe.

Also hab ich mich während des Mittagsschlafs des Söhnchens zu meiner ohnehin ständig zeichnenden Tochter gesellt und auch ein paar Skizzen gemacht. Das Ganze hab ich dann eingescannt und mit Gimp coloriert, und hier ist nun mein Entwurf für eine Weihnachtspostkarte:


Würdet Ihr sowas verschicken? :-)

Drückt mir die Daumen!
Ich wünsche schon mal allen ein schönes Adventswochenende!

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Eicheln. Auf meinem T-Shirt.


Ich gebe zu, ein bisschen gezögert hab ich schon. Ob der Eicheljersey (gibts beim Stoffbüro) wirklich was für mich ist, für ein (größeres) Kleidungsstück? Solche gemusterten Stoffe bringen ja oft die "Gefahr" mit sich, sehr kindlich zu wirken bzw. erinnern die daraus genähten Sachen oft schnell an Schlafanzüge... 
Aber, um es mit den Worten des Herzliebsten zu sagen: "Du bist ja eh kindisch!"... :-)

Wie auch immer, letztendlich bin ich sehr zufrieden mit meinem neuen T-Shirt! Die Farben mag ich sowieso, und ich trage es sehr gerne - vielleicht nicht an jedem Tag, aber wenn mir danach ist, dann umso lieber!


Der Schnitt ist wieder von mir; diesmal hab ich mich beim Ausschnitt an eine kleine Spielerei gewagt. Ich musste  zwar nach dem ersten Versuch alles wieder auftrennen und neu nähen, aber so gefällt es mir sehr gut! (Wobei: Diese Art von überkreuztem Ausschnitt macht sich vielleicht bei einem ungemusterten/weniger gemusterten Stoff noch besser.) Die Kam Snaps haben reine Zierfunktion, ich wollte eigentlich "normale" Knöpfe aufnähen, hatte aber keine passenden da und wollte nicht mehr warten.

Wie haltet Ihr es mit gemusterten Stoffen bzw. "kindlichen" Motiven auf Eurer Kleidung? Ich finde ein bisschen bunt und verspielt darf es ruhig auch mal sein!

Viele andere Frauen in selbstgenähter Kleidung treffen sich heute wieder beim MeMadeMittwoch.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Hose - Igel - Wuff! Und Blümchen.


Der geneigten Leserin mag es aufgefallen sein, dass ich mich sehr gerne und des öfteren darin versuche, Schnitte zu konstruieren. Im Moment beschäftige ich mich auch mit dem Gradieren von Schnitten und kann mich über erste Erfolge freuen. Ausgetestet hab ich's mal mit (von mir gemachten) Basis-Kinder-Schnitten für ein T-Shirt und für eine Hose. Da die Kleidung meiner Kinder sich um fünf Kleidergrößen unterscheidet, kann ich auch gleich optimal überprüfen, ob ein vergrößerter oder verkleinerter Schnitt auch dem jeweils anderen Kind noch passt... Zwar entstehen so auch manchmal nicht wirklich gut tragbare Probeteile, aber es macht mir auf jeden Fall Spaß!


Definitiv tragbar (finde ich) sind die neue alte Hose meines Kleinen und sein Igel-T-Shirt. Die Hose hab ich aus alten Jeans seines Papas genäht, für den Anfang mal ganz schlicht ohne Taschen. (Für Taschen hab ich schon ein paar hübsche Ideen, obwohl, Einjährige stecken eh noch nicht so viel ein...) Die nächste Hose wird im Hüftbereich auch noch ein bisschen weiter, aber ich bin schon ganz zufrieden.
Das T-Shirt hab ich aus Stoffresten genäht, die andersfärbigen Ärmel waren zuerst nur ein Kompromiss, gefallen mir aber jetzt sehr gut!

Wenn wir dann raus gehen, kriegt der kleine Mann natürlich noch ein paar Schichten mehr übergezogen. Für den Kopf musste auch was Warmes her, die dünneren Jerseymützen reichen nicht mehr. Also hab ich in meinen Stoffresten gewühlt, noch etwas Fleece (von hier) und ein bisschen Frottee (von diesem Pyjama) gefunden und nochmal eine Wendezipfelmütze genäht; diesmal hab ich auch an den Ohrenklappen noch Bindebänder (aus Bündchenware) festgenäht. Den Hund hab ich appliziert, weil mein Sohn bei jedem Hund, dem wir unterwegs begegnen, laut und begeistert "Wuff!" ruft. :-)

Aber zurück zum Gradieren: Der T-Shirt-Schnitt fünf Größen größer sieht dann so aus:


Weil ich das T-Shirt für meine Tochter noch ein bisschen "aufmotzen" wollte, hab ich Catrins Tutorial für einen Stehkragen ausprobiert (meine Tochter findet die kleine Schleife toll!), und außerdem eine Bauchtasche aufgenäht. Jetzt gefällt's mir insgesamt so gut, dass ich es gerne für mich selber hätte...


So, und obwohl ich immer ein bisschen zögere, mich so oft zu verlinken, ich tu's heute mal und schaue vorbei beim Upcycling Dienstag, beim Creadienstag, bei MyKidWears, bei Meitlisachen und bei Made for Boys.


Samstag, 30. November 2013

1 Jahr - 1 Decke: November


Ihr ahnt es bereits: Mit meiner Decke bin ich immer noch nicht weiter gekommen, leider. Trotzdem bin ich sehr gespannt, wie es den anderen Deckennäherinnen ergangen ist. Vielleicht hat die eine oder andere noch ein bisschen weiter genäht, bevor es jetzt wohl bei vielen an die weihnachtliche "Geschenkeproduktion" geht...
Hier sammle ich jedenfalls wieder alle Beiträge, die Ihr gerne im Kommentarfeld verlinken könnt.

Ja, und das nächste Treffen, das wäre dann eigentlich am 31.12.. Ich persönlich mache mir nichts aus Silvester (und finde die Vorstellung, diesen Abend ruhig zuhause und deckennähend zu verbringen, eigentlich sehr verlockend), aber die meisten sind wohl noch in Feiertagsstimmung, deshalb schlage ich vor, dass wir uns das nächste mal Ende Jänner treffen!
Im neuen Jahr sind wir dann bestimmt auch alle hochmotiviert, oder?! :-)

Dienstag, 26. November 2013

Für untendrunter

Meine Tochter mag Rosa  - NICHT.
Jedenfalls zur Zeit.
Trotzdem, als ich den Mäusestoff gesehen habe, wusste ich, dass sie ihn einfach lieben würde!
Selbst fand ich ihn für ein ganzes Kleidungsstück aber auch etwas zu "heftig", also, was daraus nähen?!


Unterwäsche!
Die Schnitte stammen - mit leichten Änderungen - aus der aktuellen Ottobre (6/2013). Für das Unterhemd konnte ich neben dem Mäusestoff ein altes T-Shirt von mir verwerten. Eine kleine Spitzenborte macht es noch ein bisschen "süßer", aber ich denke, das wird meinem Mädchen gefallen. Noch hat meine Tochter das Set gar nicht gesehen, es soll eine Überraschung sein - also, pssst! ;-)

Ja, und was Unterwäsche angeht: Nachdem ich mich ja schon an Boxershorts versucht hatte (hier und hier), wollte ich seit längerem auch einmal ausprobieren, für mich selbst ein paar Unterhosen zu nähen. Zum Testen hab ich diesen kostenlosen Schnitt verwendet - und bin eigentlich schon sehr zufrieden! Beim zweiten Modell hab ich den Schnitt oben noch etwas gekürzt; außerdem schlägt die Anleitung vor, das Falzgummi ungedehnt anzunähen, ich finde, leicht gedehnt klappt es besser. Allerdings werde ich beim nächsten Versuch - und den wird es bestimmt geben! - wohl das Falzgummi ganz weglassen und die Kanten mit Bündchen einfassen, so wie bei der Kinderhose.

Habt Ihr auch schon Unterwäsche genäht? Welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht?

Ach, ja:  Die Mäuseunterwäsche wandert zu den Meitlisachen, und beim Creadienstag schau ich auch vorbei.

Montag, 25. November 2013

Für Hals und Ohren

Für Kinder-T-Shirts kaufe ich bunten, gemusterten Jersey meist in 40-60 cm langen Stücken, das reicht genau für ein T-Shirt bzw. bleibt sogar noch ein Rest vom Stoff übrig. Für ein weiteres T-Shirt oder Kleidungsstück (außer, der Stoff wird z.B. mit Uni-Jersey kombiniert) ist das aber meist zu wenig, und so haben sich schon recht viele bunte Reste in meinem Stoffschrank angesammelt. 


Einige davon hab ich einfach mal zu einer langen Bahn zusammengenäht und meiner Tochter daraus einen sehr farbenfrohen Loopschal gemacht.


Durch das "Patchworken" war das ein bisschen aufwändiger, aber so ein ganz schlichter Loopschal ist wirklich schnell genäht - also hab ich mir so "nebenbei" auch noch einen gemacht.


Jerseyreste lassen sich auch sehr gut zum Nähen von Mützen verwenden, und davon sind in den letzten Wochen so einige entstanden.


Die blaue Fliegenpilzhaube für den Kleinen (Rest von diesem T-Shirt) war genau richtig für die ersten kühleren Tage. Ich habe sie nach dem kostenlosen Klimperklein-Knotenmützchen genäht, und dabei den Schnitt noch ein wenig vergrößert, damit die Mütze auch einem Einjährigen passt.
Apropos Klimperklein: Eine Wendezipfelmütze muss es auch jede Saison geben, diesmal mit Fliegenpilzen auf Braun (Stoffrest von hier) und Türkisen MaxiDots (ein geschenkter Rest).


Das Töchterchen hat auch noch eine Mütze benötigt und sich dafür den grünen Fuchsstoff (von lillestoff) ausgesucht. Aus dem Stoff hab ich ihr auch ein Kleid genäht - ihr Lieblingskleid! - das sie zwar wirklich oft trägt, aber irgendwie hab ich es bis jetzt noch nie geschafft, es zu fotografieren... 


Ein (grobes) Schnittmuster und eine Anleitung für die Mütze habe ich hier entdeckt und es noch ein bisschen angepasst. Wenn man ein bisschen sucht, lassen sich jede Menge ähnlicher (oft kostenloser) Schnitte für solche Jersey-Mützen/Beanies finden.

Was näht Ihr sonst noch so aus kleineren Jersey-(Rest)Stücken?
Ich habs auch mal mit Unterwäsche versucht, aber das erzähl ich Euch das nächste Mal...

Dienstag, 19. November 2013

Probegenäht: Herbsthose FIN

(Nicht nur) wegen diverser Computerprobleme (kurz gesagt: mein Laptop war einmal; ich suche noch Ersatz) komme ich momentan wenig zum Bloggen. Dabei hätte ich so Einiges, das ich Euch zeigen könnte - zum Beispiel die neue Hose meines Kleinen.


Für Spunkynelda habe ich das E-Book Herbsthose Fin probegenäht.
Entstanden ist dabei eine wunderbare Hose für meinen Sohn, außen aus kleinkariertem graublauem Wollstoff, innen mit erbsgrünem Jersey gefüttert.  Natürlich könnte man die Hose auch ungefüttert nähen, aber für den Herbst und den Winter und meinen schnell frierenden Kleinen war mir die gefütterte Version gerade recht.


Das E-book enthält den Schnitt für eine lange, gerade geschnittene Hose in den Größe 92-128, die in verschiedenen Varianten genäht werden kann. Hier seht Ihr noch mehr Designbeispiele.
Verschiedene Taschenvarianten machen es leicht, FIN immer wieder anders aussehen zu lassen. Ich habe mich für aufgesetzte Taschen entschieden, die ich noch mit dunkelblauem Paspelband eingefasst habe.


Oben hat die Hose meines Sohnes einen Gummizugbund - im E-book werden hier aber verschiedene Alternativen genannt, man kann die Hose zum Beispiel auch mit einer verstellbaren Gummikordel nähen oder mit einem Bündchen als Abschluss.
Auch die Beinabschlüsse können verschieden gearbeitet werden - die Variante mit verstellbarem Gummizug (hier zu sehen) gefällt mir besonders. Bei der Hose für meinen Sohn hab ich mich trotzdem dagegen entschieden, weil ich den "Outdoor-Look" nicht ganz passend für meine Stoffwahl finde.


 Hier noch mal ein paar Details und Fotos ohne dicke Winterjacke:


Das Probenähen hat mir wirklich Spaß gemacht, und ich liebe die Hose. Gerade aus diesem "Alt-Herren-Stoff" sieht sie an meinem Sohn wirklich schön aus, finde ich, und warm hält sie obendrein!
Wer jetzt also auch eine FIN nähen möchte, hier gibts das E-Book!

Donnerstag, 14. November 2013

Vespas, Teil drei: Tochterkleid


Das gelbe Vespa-T-Shirt (oder sagt man da, cooler, jetzt "Scooter"?), das ich Euch hier gezeigt habe, ziehe ich meinem Sohn wirklich sehr gerne an. Und auch dem Herzliebsten hatte ich aus diesem Jersey ja etwas genäht (hier gehts lang). Ich war also nicht sehr erstaunt, als nach kurzer Zeit schon auch meine Tochter gefragt hat: 
"Und ich? Wann bekomme ich was aus diesem Stoff?"
Ich: "Was hättest Du denn gerne?"
Tochter: "Ein Kleid! Oder ein Rock! Irgendwas Hängendes auf jeden Fall!"  

Nicht, dass ich sonst jeden der zahlreichen Näh-Wünsche meiner Liebsten immer erfülle(n kann), aber tatsächlich hatte ich von dem Stoff noch etwas übrig. Und "etwas Hängendes", das hab ich auch im Repertoire...


Der Schnitt ist von mir, oben ist das Kleid eher eng anliegend, auf Taillenhöhe wird ein ausgestelltes, eingekräuseltes Rockteil angenäht. Für die Herbst-Winter-Saison gibt's lange Ärmel, und - ganz wichtig - vorne hat noch eine kleine Tasche Platz gefunden, schließlich muss kind immer etwas einstecken, mitnehmen, finden oder sammeln.


Den schönen Bio-Jersey der finnischen Firma Nosh gibt es (auch in anderen Farben) zum Beispiel beim Stoffbüro.

Ich muss sagen, gerade jetzt, wo es draußen doch zunehmend grau und trüb wird, gefällt mir das wunderbar leuchtend-gelbe Kleid richtig gut - und die Tochter selbst mag es sowieso am liebsten fröhlich farbenfroh. Bei Kleidung für mich selbst mag ich es zwar doch eher etwas gedämpfter, aber so ein bisschen Farbe finde ich auch für mich gut! (Dazu hoffentlich bald mehr.) 
Und Ihr? Fühlt Ihr Euch wohler, wenn Ihr Euch dem Novembergrau farblich anpasst oder wenn Ihr ihm mit Buntheit trotzt?

Dienstag, 12. November 2013

Adventkalenderbefüllungsideen

Ich gebe zu, dass mich Weihnachten, je älter ich werde, leider immer weniger "bezaubert". Was ich aber nach wie vor liebe, das sind Adventskalender! Auch, wenn ich eigentlich keinen mehr bekomme - aber selber welche zu befüllen, macht auch Spaß!
24 (sinnvolle) Geschenke zu finden, und dann auch noch jedes Jahr, ohne sich immer zu wiederholen, ist aber gar nicht so leicht. Deswegen hab ich hier mal ein paar Ideen und viele Links zu Anleitungen gesammelt. Die (Der?) eine oder andere von Euch kann ja vielleicht noch ein bisschen Inspiration gebrauchen!

Leicht ist es ja, wenn jemand etwas sammelt oder ein Hobby hat, zu dem sich gut kleine Sachen schenken lassen. Sollte mal irgendjemand auf die Idee kommen, mir einen Näh-Adventkalender zu schenken, dürfen in den Päckchen gerne Knöpfe und Reißverschlüsse, Webbänder und Schrägbänder, Nadeln und Stoffreste usw. usw. sein. :-)

Pixibücher oder andere kleine Bücher bzw. geschichten zum (Vor-)Lesen sind wohl Klassiker für Kinderadventkalender; eine Pixibuchhülle macht sich aber auch ganz gut.

Als Kind hab ich mich immer über besonders schöne Stifte oder auch hübsche Radiergummis u.ä. gefreut.



Kleine Notizbücher lassen sich schnell selber machen - hier hab ich am Beispiel eines Stickeralbums gezeigt, wie man so ein Heft bindet. Noch schneller gehts, wenn man das Heft zusammentackert oder die Seiten mit einer Nähmaschinennaht verbindet. Für den Umschlag kann man bedruckten Karton verwenden oder einen Einband z.B. aus Geschenkspapier oder einem Stoffrest machen.

Notizblöcke sind auch sehr hübsch - bei Nike gibt es eine schöne Anleitung. - Wunderbare Briefmarkenalben hat sie übrigens auch gemacht.

Für meine Tochter mache ich heuer auch kleine Malbücher. Dafür hab ich (praktischerweise schwarz-weiße) Illustrationen aus ihren Lieblingsbüchern eingescannt, auf etwas stärkerem Papier ausgedruckt und zu kleinen Heften gebunden. Hier gibt es übrigens ein Fabelwald-Tiermalbuch zum Download.

Sticker mögen viele Kinder auch sehr gerne.

Kleine Süßigkeiten gehen natürlich auch mal bzw., je nach Geschmack des Beschenkten, auch alles andere (haltbare) Essbare oder Trinkbare (z.B. Teebeutel) im passenden Format.

Über Schmuck freut sich meine Tochter auch immer. Natürlich meine ich damit keine Juwelen, aber Haarspangen oder ähnliches sind immer beliebt.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Stoffbrosche?


Armbänder kann man auch ganz schnell selber nähen, einfach ein hübsches Webband z.B. auf Wollfilz aufnähen oder auf zusammengenähtes Schrägband und Kam Snaps zum Verschließen anbringen. Natürlich könnte man auch "nur" einen Streifen schönen Stoffs (in vierfacher Breite zuschneiden und die offenen Enden wie bei Schrägband nach innen schlagen) in ein Armband verwandeln.

Schöne Perlen (diese zum Beispiel oder diese) für eine Kette kann man auch zum Selberauffädeln verschenken.

Ein Haarband ist vielleicht auch keine schlechte Idee. So eines zum Beispiel, oder so eines.

Kleine Stempel oder Stempelsets sind auch sehr nett. Stempel kann man aus Moosgummi auch selber machen oder aus Radiergummi bzw. Stempelgummi schnitzen. Hier hab ich mal anhand von Buchstabenstempeln gezeigt, wie das geht.

Man kann auch eine Keksausstechform verschenken und/oder ein Rezept und damit gleich eine Einladung zum gemeinsamen Backen verbinden.

Eine Anleitung und/oder das Material für eine kleine Bastelei finde ich auch schön. Origami-Tiere lassen sich zum Beispiel gut basteln oder diverse weihnachtliche Papiersterne (diese oder diese, es finden sich viele viele Anleitungen im Netz.)
Ein mehrteiliges Spiel bzw. Spielzeug kann man gut auch über mehrere Tage verteilt verschenken. Oft macht sowas mehr Sinn als krampfhaft einzelne Kleinigkeiten zu suchen, die dann sinnlos herumliegen...

Viele Kinder spielen gerne Kochen oder mit dem Kaufmannsladen. Aus Filz lassen sich wunderbar viele "Speisen" basteln. Vor einiger Zeit hab ich für meine Tochter zum Beispiel Kekse genäht.

Ich gebe schon auch mal etwas "Nützliches" in den Adventkalender, eben etwas, was man sonst auch gekriegt hätte (nur vielleicht nicht so schön), zum Beispiel hat meine Tochter auch schon Unterhosen bekommen.


Meine Tochter bekommt auch jedes Jahr einen kleinen Anhänger, den sie dann später auf den Christbaum hängen darf. Heuer möchte ich noch einen Herzanhänger aus einem Rest von ihrem Lieblingsstoff nähen; theoretisch sind natürlich alle möglichen Formen denkbar. Hier hab ich beispielsweise eine Anleitung für Eulenanhänger gezeigt, hier für Vogelanhänger.

A propos Eulen: Diese sind auch sehr hübsch!

Auch die Waldbewohner aus der Molly Makes - mit einer Aufhängeschlaufe versehen - möchte ich als Christbaumschmuck in den Adventkalender geben. Auf diesem Blog gibt es außerdem sehr viele Anleitungen für Filzanhänger.

Ein Hosentaschenmonster macht bestimmt auch viel Freude!


Welche Ideen habt Ihr noch? Gerne könnt Ihr in den Kommentaren aufzählen, was Euch noch so einfällt oder auch einen eigenen Post schreiben und hier verlinken! 
Ich bin schon gespannt!

Montag, 11. November 2013

Noch mehr Rucksäcke! Die weiteren Ergebnisse vom Probenähen

Wie versprochen zeige ich Euch noch mehr der schönen Designbeispiele, die die Probenäherinnen für mein E-Book Kinderrucksack "Apfelzeit" genäht haben.

Im Hause elogent gibt es Zwillinge. Deshalb mussten auch gleich zwei Rucksäcke her! Der Apfel- und der Birnenrucksack ergänzen einander perfekt, oder?


Vom FadenFräulein gibt es einen wunderschönen Apfelrucksack in meiner Lieblingsfarbkombination zu bestaunen.

Tessa hat einen sehr hübschen geblümten Rucksack mit Reflektorpaspel und Magnetverschluss (anstelle des Klettverschlusses am Deckel) genäht.

Johy von Bunte Welt hat die Eichhörnchen-Applikation ausprobiert. Für das Eichhörnchen hat sie kuscheligen Fleece verwendet, eine schöne Idee!

Der Dackelrucksack ist von Mariegemachtes. Die Applikation hat Marie selbst entworfen - ich find sie genial! Sehr gut gefallen mir auch die mitgefassten Paspelbänder am Deckel und an der Außentasche.

Vielen Dank nochmal allen Probenäherinnen - hier könnt Ihr noch mehr Designbeispiele sehen.

Wer jetzt Lust bekommen hat, zu nähen: Das E-Book ist hier zu haben. In meinem Shop gibts aber auch fertig genähte Rucksäcke - den grünen Apfelrucksack und den blauen Eichhörnchenrucksack

Und morgen... morgen gehts hier um Adventkalender!

Freitag, 8. November 2013

Das E-Book "Kinderrucksack Apfelzeit" ist online! Und Ergebnisse vom Probenähen gibt es auch zu bestaunen!

Ich freue mich, dass mein zweites E-Book fertig geworden ist! Die Anleitung und der Schnitt für den Kinderrucksack "Apfelzeit" sind in meinem dawanda-Shop zu haben!


Noch ein paar Infos zum Rucksack:

Der fertige Rucksack ist  ca. 30 cm x 20 cm x 10 cm (Höhe x Breite x Tiefe) groß; die Träger lassen sich stufenlos verstellen und der Größe des Kindes anpassen. Im E-Book wird auch das zusätzliche Anbringen eines Brustgurtes erklärt.
Die Größe des Rucksacks eignet sich, wie ich finde, für Kinder ab etwa 1- 11/2 Jahren bis zum Schulbeginn oder älter. Oben könnt Ihr den Rucksack an meiner Tochter (fast 6 Jahre) sehen, hier an meinem Sohn, auf dem Foto 13 Monate alt. Für kleinere Kinder empfehle ich, den Brustgurt zu nähen.


Die Anleitung wendet sich nicht an ausgesprochene Nähneulinge, die Anleitung (das E-Book ist über 60 Seiten lang!) ist aber sehr genau und sollte es auch AnfängerInnen und nicht so geübten NäherInnen ermöglichen, den Rucksack zu nähen.  
Enthalten sind die Applikationsvorlagen für eine Apfel- und eine Eichhörnchenapplikation. Beide Applikationen verfügen über einen "Überraschungseffekt", d.h. die Applikation ist zweiteilig, unter der Klappe der Außentasche ist das Motiv verändert.

So, jetzt langweile ich Euch aber nicht mehr weiter, sondern zeige Euch ein paar der Designbeispiele! An dieser Stelle Herzlichen Dank an meine Probenäherinnen, die wirklich sehr schöne Rucksäcke genäht und mir durch Ihre Anmerkungen weitergeholfen haben!


Auch ohne Applikation sieht der Rucksack toll aus! Das hat Rebekka bewiesen, die für Ihre Tochter einen Toy-Story-Rucksack genäht hat. Mir gefällt auch die Paspel am Deckel und an der Außentasche sehr gut!


Aus gemusterten Stoffen ist auch der Rucksack vom :: stoffbüro :: entstanden. Die Dschungeltiere gefallen mir richtig gut! Den Stoff und die passenden Kombistoffe gibt es übrigens in Catrins Shop.


Appelkatha hat einen wunderschönen Apfelrucksack genäht, aus braunem Cordstoff, Pünktchenstoff und apfeligem Futterstoff.


Das Apfelmotiv hat auch Sindy gewählt, allerdings in einer ganz anderen Farbvariante! Gefällt mir auch sehr gut!


Nina von Kiddikids hat sich eine eigene Applikation einfallen lassen. Vom Feuerwehrauto bin ich schwer beeindruckt! Ich selbst denke bei Applikationen ja fast immer zuerst an Tiere (das liegt wohl daran, dass meine Tochter mich da stark beeinflusst...), aber an Ninas Beispiel sieht man, dass auch ganz andere Motive sich wunderbar für den Rucksack bzw. für den "Überraschungseffekt" der Applikation eignen!

Weitere Designbeispiele für den Kinderrucksack zeig ich Euch dann Anfang nächster Woche!

Schönes Wochenende!